Gotthardhof.jpg

Gotthardhof

Privacy Level: Open (White)
Date: [unknown] [unknown]
Location: Bötzen, Staufen im Breisgau, Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschlandmap
Surnames/tags: Steurenthaler Niederegger
This page has been accessed 1,006 times.

Gotthardhof, Gotthardshof, St.-Gotthard-Hof or Landgasthaus zum St. Gotthardt is a farm building in the hamlet Bötzen in Staufen im Breisgau. The current building originates from the end of 18th or the beginning of 19th century.[1] Partially it was also used as an inn.

Contents

Chapel

The name originates from St.-Gotthard-Kapelle, a chapel that probably was built on the walls of a subsidiary church of Krozingen, which was mentioned around 1360/70 as filia ad. S. Gothardum. The chappel initially belonged probably to the settlement Hartberg which disappeared later.[1]

In 1633 the chappel a connected hospital and nearby St. Gotthardhof were destroyed - again in 1678 and 1706. In 1733 the chappel was reerrected without additional hospital by the Spitalfonds.[1]

History

In 1633 the farm was owned by the monastery of Beuron.[1]

On 29 September 1726 a Barbara is born as child of a Michael Burckhard and an Anna Riesterer. Godfather is Fridolin Grammbisbacher, some kind of aministrator (Mayer) in St. Gotthard.[2] Some months before, on 12 May, Fridolin's wife Maria Wissler gave birth to their daughter Margareth.[3]

On 7 December 1736, an Anna Riester, mother of a Trudpert Burkhard died. They are marked villici ad S. Gotthardu.[4]

In December 1808 Michael Wisler, farmer on Gotthardhof died. His wife, Marianna Riesterer, had survived him by almost 20 years, when she died in May 1828. In her burial record, she's referred to as "farmer on St. Gotthard", so one can assume, she was running the farm after his death.[5]

In June 1852 a request from Johann Gutmann (* 1804; oo 1829 in Obermünstertal)[6] from Gotthardhof was forwarded to the government of Upper Rhine County (Oberrheinkreis) after he kept pushing when the lower authority, the District Office (Bezirksamt) Staufen, had denied his request in April 1852.[7]

On 16 April 1873 Johann Gutmann and Katharina Zimmermann sold the property to Johann Steurenthaler and his wife Maria Wangler from Hinterzarten.[8] Their grandchildren Gotthard Steurenthaler and Gotthard Wehrle were most probably named after the farm.

After the death of Johann Steurenthaler on 14 December 1883[9] Gotthardhof was put up for sale for 36000 Mark at 27 March 1884.[10] Apparently the sale of the house wasn't successful, since Maria, his widow, took over the farm in April 1884.[9] From 8 May until 10 May there were also auctions scheduled for selling animals, farming equipment, winery equipment and other items.[11]

In September 1895, eleven years later, Maria Wangler sold Gotthardhof to Leopold Mutz.[12]

In March 1897 the owner announced that he's giving up milk production and wants to sell his seven Dutch cows (Holländer Kühe) and their calves.[13] In April 1894 there was a newspaper announcement that Jakob Bodden wants to perform a bidding contest on mining(?) his sandstone quarry.[14]

In May 1902 Michael Gießler announced opening an inn at his Gotthardshof.[15] On 26 May 1904 he sold Gotthardhof for 27000 Mark to Anton Volk from Unterprechtal.[16]

Anton Volk also requested to run an inn which was approved on 16 August 1904.[17][18] In November 1904 the barn of Gotthardshof burned down.[19] In 1905 he filed a request for re-building it.[20]

The inn remained in the family at least until 1961.[21] After Anton Volk, who had died in 1942, his son Josef followed.[22][23]

In December 2017 the inn was closed by the owner family Niederegger.[24]

Research notes

Since the file about Gotthardhof as an inn at Staatsarchiv Baden-Württemberg only contains documents about Gutmann and Volk,[7] one might assume that in between there either was no inn in between. Of course it might also be that just none of the documents survived.

The newspaper note about closing the inn in December 2017 states that the owner family Niederegger owned the place since 1904. This implies that they must be related to the Volk family somehow.[24] From the family grave, one might suspect that the woman that married a Niederegger might have been a daughter of Anton Volk's son Josef Volk (1905–1997) and his wife Frieda Kury (1921–1994) or of Anton Volk's daughter Maria (1907–1950).[23]

Transcripts

Request for running an inn by Johann Gutmann

13199
13217?
W 27/52?
Großherzogliche Regierung des Oberrheinkreises
Bericht
des
Großh. Bezirks Amt Staufen.
die Bitte des Johann Gutmann von Staufen
/: Gotthardthof:/ um Bewilligung zum
Betrieb einer Sommerwirthschaft
betreffs
Johann Gutmann ist Eigenthümer des St. Gotthardthofes, wel=
cher zur Gemeinde Staufen gehört, auf der nordöstlichen
Seite von Staufen gegen Ehrenstetten hin, zunächst der
Waldgrenze auf einer Anhöhe liegt, von welcher man einen
schönen Ausblick in das Rheinthal genießt.


Daher kommt es, daß zur Sommerzeit, namentlich an Sonn-
und Feiertagen eine Menge Leute den schönen Spaziergang
dahin machen.
Der Hofbesitzer, durch scheu oft, und vielfach ausgesprochenen
Wünsche hinzu veranlaßt, bittet nun um die Bewillig=
ung, zur Sommerzeit und nur bis Sonnenuntergang
den Spaziergängern Erfrischungen, insbesondere auch Wein
verabreichen zu dürfen.
Die Wirthe von Staufen, hierüber einvernommen, wollen
dies nicht zugeben, weil sie glauben, in ihren Gerechtsamen
beschädigt zu werden.
Wir haben das Gesuch durch Beschluß vom 1. d. m. V. 19162
zurückgewiesen, da während des Laufs der Wirthschafts=
periode mit Ausnahme der im §8 der Wirthschafts=
Ordnung beziferten? Fälle keine Wirthschaften ver=
liehen werden sollen.
Auf wiederholtes Begehren des Bittstellers, und da es
sich hier nur um die Concession zu einer ganz beschränkten
Wirthschaft handelt, legen wir die Acten hoher Regierung
zur Entscheidung ergebenst vor.
Da der Gotthardhof über eine Viertelstunde und von hier
entfernt am Walde liegt , die Wirtschaft also immerhin
schwer zu kontrolieren wäre, so fragen? wir darauf
an, falls der Bitte entsprochen werden sollte
dem Gutmann die Wiederaufgreifung der Berechtigung
bei der ersten Uebertretung polizeilicher Vor=
schriften anzudrohen.


Zum Schlusse bemerken wir noch, daß Johann Gutmann,
ein gutbeleumundeter Bürger und auch in politischer
Beziehung durchaus nichts Nachtheiliges gegen ihn bekannt
ist.
Staufen den 21. Juni 1852
................[7]

Purchase by Johann Steurenthaler and wife

Nr. 5[8]
page 16/17
Geschehen Staufen den zweiund=
zwanzigsten April 1873.
Vor dem Gemeinderath
laut Protokoll a.z. 4 und Bei-
lagen haben
der Besitzer des St. Gotthardshofs
Landwirth Johann Gutmann und
seine Ehefrau Katharina gebr.
Zimmermann dahier
mit dem 16ten d. M. an
Hofbauer Johann Steurenthaler
und seine Ehefrau Maria, gebr.
Wangler von Hinterzarten;
die Ehefrauen mit ehemänn=
licher Ermächtigung
ihr Hofgut den s. g. St. Gotthard=
hof in Bötzen gelegenen, bestehend
in a: 27 Hektar und 36 Are -
/: 76 Juchert:/ Acker, Matten,
Reben und Wald - gegen Rhein
Joseph Rinderle Stechtsammer??t Schmidt

(17)

und Gemeinderats Engelbert Schlegel
gegen Wald: Gemeinde Krozingen
und Herrschaft.; land auf: Trudpert
Gutmann Wittwe, Franziska Birk=
hofer und Kilian Freudig, hendel
Johan xtine, T[25]
 :/ Kauf Grundb. Eintr. Band V Iv. 178
S. 255 und Band VI Iv. 122 & 166 und
Band VIII Iv. 04 S. 172:/.
für ___________________________: 34000 fl
"Dreißigviertausend Gulden"
worunter sich nach vorliegendem
Verzeichniße? Solchweiße im Ertrage
von 4329 fl 3 Kr. befinden -
verkauft.
Bedingungweiße:
1.
Käufer tritt in den Genuß des
Kaufgegenstandes mit Zug am 1.
d.J.[26]
2.
Vom Kaufpreis sind 25.000 f
bar zu bezahlen der Rest mit
9000. f auf Georgie 1874 mit
4% Zins vom 23. April 1873
3.
Bis zur gänzlich erfolgter

(18)

page 18/19
Abzahlung des Kaufpreises bleibt
Vorzugsrecht vorbehalten.
4.
Steuern und sonstige Abgaben
übernimmt Käufer vom Kaufs=
tage an.
5.
Für Gütermengel und Schwächen-
gehalt wird keine Gewährschaft ge=
leistet.
6.
Die Kosten des Kaufs, Accisa?
bezahlt Käufer
bemerkt wird, daß sechs Schuh um
die Kapelle Eigenthum des Spitalfonds
bleibt.
Vorzugsrechte und Unterpfandslasten
Dergleichen sind eingetragen
A.) Im Grundbuch
keine
B.) Im Pfandbuch
Band: VII E: 569.fl.548 an die
Hilfskasse der ezw. badischen Hofern?
in Freiburg 5000 fl.
Band: XIII 6 140.S.328 an die
ledige Josephine Getert? in Frei=

(19)

burg: 1900 fl.
Desweiteren derartige Lasten, nament=
lich stillschweigende Pfandlasten sind nicht
bekannt.
Gemeinderäthliche Gewähr
Der Gemeinderath hat dem Eigen=
thumsübergang die Gewähr er=
theilt.
Vorstehender Eintragung wurde auf
Vorlesen von den Betheiligen ge=
nehmigt und von diesem und dem
Gemeinderath unterzeichnet.
Gemeinderath
Betheiligte
Burdhart
Schlacherer
?Nugan?
Steuennacher
Kärrer
Krotz
R Brenberk??
.. . . . . . .
Verkäufer
dt?: Johann Gutmann
?: Katharina Zimmerman

Käufer:
?: Johann Steurenthaler
?: Marie Wangler

Maria Wangler taking over

No. 107[9]
page 180/181
geschehen Staufen den sechszehnten Dezember 1884
vor dem Gemeinderath
der Theilungsbeamte Gr. Herr? Notar Ries
dahier übersendet auf Antrag der Betheiligten
den Geschäftsauszug /:No 115 der Beilagen:/
zum Grundbucheintrag folgenden Inhalts:
Johann Steurenthaler der hiesige Einwohner
und Hofbauer starb dahier am 14 Dezember 1883
mit Hinterlassung seiner Ehefrau der nämlichen
Wittwe Maria geb. Wangler mit welcher er
beide aus dem ledigen Stande am 11. Januar 1853
zu Hinterzarten getraut wurde.
Aus dieser Ehe sind die nachbenannten zehn Kinder
erhaben? die hier als alleinige gesetzliche Erben

(181)

am väterlichen Erbauflasse auftraten nämlich:
1. Martin Steurenthaler Hofbauer zu Hinter=
zarten, Steiertenhof,
2. Josef Steurenthaler Hofbauer all da, Zipfelhof
3. Pius Steurenthaler ledig und volljährig allda,
4. Maria Anna geb. Steurenthaler, volljährige
Ehefrau des Landwirths Adolf Wehrle in Ehrenstetten?
5. Paul Steurenthaler ledig und volljährig z. Z.
Soldat in Freiburg im Infanterie=Regt No. 113
6. Peter Steurenthaler geb. am 22 Dezember 1863
7. Johann " " " 5 Mai 1867
8. Konrad " " " 5 October 1868
9. Maria Agatha " " 8 Dezember 1869
10. " Theresia " " 6 October 1872
letztere fünf noch minderjährig.
Erblasser hat nichts letztwillig verfügt.
Zusetzlich der am 25 August 1884 stattgefundenen
Schlußtheilungshandlung auf Ableben des
genannten Erblassers sind die nach beschriebenen
auf Gemarkung Staufen gelegenen Liegenschaften
zur ausschließlichen Liquidation zugefallen
des Johann Steurenthaler Wittwe Maria
geb. Wangler dahier, als:
der dahier im Weiler Bötzen gelegene (geschlossene)
Hofgut, der St. Gotthardhof,bestehend in einem
großen zweistöckigen Wohnhause mit Oeconomie=
Gebäulichkeiten, 27 Hektare 36 Are Garten
Acker= und Mattenland, so wie Reben und Wald
gegen Rhein neben Josef Rinderle Kinder und
Engelbert Schlegel, gegen Wald neben Gemeinde

(182)

page 182/183
Krozingen und Domaenen-Aerar, landauf
neben Johann Gutmann Kinder, Franziska
Birkhofer und Engelbert Freudig landab
neben Karl Neunzig um 34800 Mark
Vierunddreißigtausend Achthundert Mark
erworben durch Kauf Gr. Buch XIII No 3 Seite, 6.
Johann Steurenthaler Wittwe, geb. Wangler
tritt zum 23. April 1884 der Kaufanspruch in Besitz
und Genuß überhaupt in das volle Eigenthum der
ihr zugewiesenen Liegenschaften.
das Theilungsgeschäft wurde von der Amtsge=
meide dahier unterm 9 Dezember 1884 Nr. 6304
gerichtich bekräftigt
dem Begehren um Eintrag des Eigenthum
übergangs ist entsprochen, da das Hofgut
wie angegeben als Gemeinschaftsgut der
Johann Steurenthaler Eheleute eingetragen ist
beurkundet durch Unterschrift
Burkart Rinderle
Garnharz R Branbeck
Heckle G. Wintler
Streisterer Schläderer
Beglaubigt Rathschreiber Märkle


Sale to Leopold Mutz

No. 266[12]
page 698/699
Geschehen Staufen den ersten Oktober 1895
vor dem Gemeinderath
Nach dem von den Betheiligten zum
Grundbucheintrag vorgelegten
Vertrag vom 24 September 1895
/:Beilagen Band XVIII No. 443:/ hat

(699)

Landwirth Johann Steurenthaler Wittwe
Maria geborene Wangler in Staufen
an den verheirateten Kaufmann
Leopold Mutz in Freiburg
folgende Liegenschaften verkauft.
I.
Lagebuch No 1046
12 Hektar 33 Ar 13 Meter Wald Gras=
land, Weg und Gebüsch,
II.
Lagebuch No 1048
37 Ar 24 Meter Ackerland
und Grasrain,
III.
Lagebuch No. 1049
14 Hektar 70 Ar 24 Meter Hofreithe,
Hausgarten, Ackerland, Wiesen=
feld, Reben, Grasrain, Weg
Garten und Gebüsch.
27 Hektar 90 Ar 61 Meter Zwanzig sieben
Hektar 90 Ar 61 Meter auf der Hofreithe
stehe ein zweistöckiges Wohnhaus mit
Hallgebäude, Schopf und Scheune?,
Haus No. 336. Das ganze Anwesen
zusammen den St. Gotthardhof bildend
neben Gemeindewald Staufen dann
Spitalland Staufen, Karl Strunzig?
und Dr. Johann Rinderle gelegen zusammen
für den Kaufpreis von 43500 Mk.

(700)

page 700/701
dreiundvierzigtausend Fünf=
hundert Mark
Erwerb Erbschaft Gr. B. Bnd XVI no. 107 S. 180
Kaufbedingungen
1.
Käufer tritt auf 1. Januar 1896 in
Besitz und Genuß der Kaufobjekte
2.
Der Kaufschilling ist zahlbar
a.) mit 1000 Mk sogleich Barr an die
Verkäuferin darfür dieselbe hiermit
den Empfang bescheinigt
b.) mit 10,000 Mk auf 1 November 1895
an Verkäuferin
c.) mit 10.000 Mk mit Zins am 1. Januar
1896 durch Übernahme der verlesenen
Schuld der Verkäuferin an die Bezirks=
sparkasse Staufen seitens des Käufers.
Verkäuferin verzichtet ausdrücklich
Auf das Kaufpreisverzugsrecht be=
züglich dieses zur Zahlung angewiesenen
Betrages nun 16,000 Mk.
d.) mit 16500 Mk. in 6 Jahresterminen
1 Januar 1897 bis 1902 mit Zins
zu 3% zum 1. Januar 1896 an die
Verkäuferin oder deren Anweisung.
3.
Alles was Wand und Nagel hält verbleibt
bei den Gebäulichkeiten.

(701)

4.
Kaufkosten und Accisa zahlt der Käufer.
5.
Dem Wald darf nicht abgeholzt werden
bis der Kaufschilling ganz bezahlt ist
6.

Verkäuferin hat die Aecker noch

über den Winter umzufahren.
Vorzugsrechte und Unterpfandslasten
dergleichen sind eingetragen
a. Im Grundbuch
keine
b. Im Pfandbuch
Band XVIII No. 238 Seite 622 Eintrag
vom 28 September 1891 Forderung
der Bezirkssparkasse Staufen an
Verkäuferin Darlehen auf bedungenes
Pfandrecht 16,000 Mk,
Band XIV No 27 Seite 132 Eintrag vom
14 März 1895 Ebenso der Kaufmann
Sigmund Knap? von Staufen an Ver=
käuferin auf richterliches Pfand=
recht 1634 Mk 52 Kr.
Band XIV No. 3 Seite 142 Eintrag
vom 13 Mai 1893 Ebenso der Handels=
mann Leopold Weil von Sulzburg
auf richterliches Pfandrecht 1923 Mk. 39 Kr.
Band XIX No. 38 Seite 155 Eintrag
vom 20 Juni 1895 Ebenso der Waldhüters

(702)

page 702/703
Karl Uhli von Krozingen auf richter=
liches Pfandrecht 1000 Mk.
Weitere derartige Lasten sind nicht bekannt.
Gemeinderäthliche Gewähr
der Gemeinderath hat dem Eigen=
thumsübergang Gewähr erteilt.
Vorstehender Eintrag wird auf
verlesen von den Betheiligten genehmigt
und von denselben mit dem Ge=
meinderath unterzeichnet
Gemeinderath Betheiligte

An. N(oder W?)ugars
Heckler . Dienst
R Bronbeck . Stoll
B. Garchupf . Jos. Wißler
Haas W.Bruget

Verkäufer
Maria Steurenthaler
Wittwe
Käufer
Leopold Mutz

Beglaubigt Ratschreiber Märkle

Fire of 1904

§§ Staufen, 21. Nov. Am ver=
gangenen Freitag, den 18. ds. Mts.
ertönte um 6 Uhr Abends Feuer=
signal. In demselben Augenblick
sah man eine mächtige Feuergarbe
aus dem Gotthardhof (Bötzen)
emportsteigen. Obwohl die Feuer=
wehrleute von Staufen und Ehren=
stetten alsbald an Ort und Stelle
waren, konnten dieselben von der
vom Feuer ergriffenen Fruchtscheuer
nichts mehr retten; sie mußten viel
mehr ihre Löschmaßregeln nur auf
den Schutz der Nachbargebäude des
Hofes beschränken. Neben dem Ge=
bäudeschaden von 3200 Mk. ist ein
Fahrnisschaden von 3-4000 Mk.
entstanden. Es verbrannten eine grö=
ßere Menge Stroh, etwa 800 Sester
Frucht (Halbwaizen, Gerste und Ha-
fer), eine eiserne Egge, drei Pflüge
und eine Leiter. Der Eigentümer
Landwirt Anton Volk ist mit den
Fahrnissen bei der badischen Feuer=
versicherungs=Bank versichert. Herr
Oberamtmann Schupp und Herr
Bürgermeister Hugard(?) waren auf
dem Brandplatz anwesend. Ueber die
Entstehungsursache fehlen bis jetzt
jegliche Anhaltspunkte.[19]

Sources

  1. 1.0 1.1 1.2 1.3 Wolfgang Kaiser, Gitta Reinhardt-Fehrenbach, Bertram Jenisch, Verena Nübling, Gert Goldenberg, Jean Jeras: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Stadt Staufen. Münstertal/Schwarzwald, 2002, ISBN 978-3-8062-1708-7, p. 59
  2. "Deutschland, Baden, Erzbistum Freiburg, katholische Kirchenbücher, 1678-1930," database, FamilySearch (https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:QP3F-YFS9 : 14 May 2018), Barbara Burckhet, ; citing Baptism, Staufen, Freiburg, Baden, Deutschland, , Erzbischöfliches Archiv Freiburg (Archbishop's Archives), Germany.
  3. "Deutschland, Baden, Erzbistum Freiburg, katholische Kirchenbücher, 1678-1930," database, FamilySearch (https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:QP3F-8LTR : 14 May 2018), Margreth Gramischbacher, ; citing Baptism, Staufen, Bonndorf, Baden, Deutschland, , Erzbischöfliches Archiv Freiburg (Archbishop's Archives), Germany.
  4. "Deutschland, Baden, Erzbistum Freiburg, katholische Kirchenbücher, 1678-1930," database, FamilySearch (https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:7M7D-7VT2 : 16 January 2019), Anna Riester, 1 May 1736; citing Burial, Obermünstertal, Staufen, Baden, Deutschland, , Erzbischöfliches Archiv Freiburg (Archbishop's Archives), Germany: "Anna Riesterin gjux Mater Trudpert Burkhard villici ad S. Gotthardii"
  5. Staatsarchiv Freiburg, L 10 Nr. 4905, Staufen im Breisgau FR; Katholische Gemeinde: Standesbuch 1827-1840, picture 41, #25
  6. "Deutschland, Baden, Erzbistum Freiburg, katholische Kirchenbücher, 1678-1930," database, FamilySearch (https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:WF8Q-4YN2 : 17 September 2019), FHL microfilm 8207883, image 71, Johann Gutmann, 1 Jun 1829; citing Marriage, Obermünstertal, Staufen, Baden, Deutschland, , Erzbischöfliches Archiv Freiburg (Archbishop's Archives), Germany.
  7. 7.0 7.1 7.2 Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg, Gastwirtschaft St. Gotthardhof in Staufen, B 741/1 Nr. 4581, Gastwirtschaft St. Gotthardhof in Staufen, 1852-1911 (also contains documents about Anton Volk starting 1902)
  8. 8.0 8.1 Stadtarchiv Staufen, Grundbuch Bd. 13, p. 16-18
  9. 9.0 9.1 9.2 Stadtarchiv Staufen, Grundbuch Bd. 16, p 180–182
  10. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 8 March 1884, p. 4
  11. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 1 May 1884, p. 4
  12. 12.0 12.1 Stadtarchiv Staufen, Grundbuch Bd. 18, S. 698 ff.
  13. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 11 March 1897, p. 3
  14. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 22 April 1897, p. 3
  15. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 1 May 1902, p. 4
  16. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 28 May 1904, p. 2 (second column)
  17. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 13 August 1904, p. 3
  18. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 18 August 1904, p. 2
  19. 19.0 19.1 Stadtarchiv Staufen, Staufener Wochenblatt, Nr. 138, 22 November 1904, p. 2
  20. Bauakten Staufen, Wiederaufbau eines Ökonomie-gebäudes an Stelle des abgebrannten Gebäudes, #739, 1905
  21. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 24 December 1961, p. 11
  22. Stadtarchiv Staufen: Staufener Wochenblatt, 29 December 1951, p. 14
  23. 23.0 23.1 Silke Guckes: Friedhof Staufen, May 2021, p. 410
  24. 24.0 24.1 Gotthardthof schließt zum 17. Dezember, Badische Zeitung, 18. Oktober 2017
  25. Johana Christina Hendel
  26. "des Jahres"

Weblinks

Ackknowledgements

  • Alexandra-Brigitte Scholz and an unknown person for helping to decipher the handwritten texts
  • Silke Guckes for working herself through newspapers and gravestone photographies as well as for the hint about the request about construction permission
  • Jörg Martin for providing the images and for allowing their publication here




Collaboration
  • Login to edit this profile and add images.
  • Private Messages: Send a private message to the Profile Manager. (Best when privacy is an issue.)
  • Public Comments: Login to post. (Best for messages specifically directed to those editing this profile. Limit 20 per day.)


Comments

Leave a message for others who see this profile.
There are no comments yet.
Login to post a comment.