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Taisten: Keilwirt

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Contents

Heimatbuch Taisten

Oblei Taisten-Dorf, Ortsried

Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit Gastbetrieb (Bp. 45), geschlossener Hof, Bittbuch Haus Nr. 42.

"Das ganze Steinhauser Gut. Eine reelle Wirtstaferne, (...) zum Keilwirt genannt." [Transportobücher 34, 242]


Familien- und Hausgeschichte

Familie Hintner

Jakob Hintner (1727-1807) von der Untersinne in Pichl erhielt von seinem Vater Peter (+1778) das Keilgut, das er gekauft hatte, gemeinsam mit dem benachbarten Klenkgut und der Untersinne.

Zunächst sollte sein Sohn Matthias (1766-1856) die Güter in Taisten erhalten, doch dieser entschied sich lieber für die Untersinne, so dass die Tochter Maria Hintner (1770-1833) die beiden Güter erhielt. Sie vermählte sich 1795 mit Johann Sinner (1769-1833) von Lienharter.

Familie Sinner

Die Tochter Ursula Sinner (1811-1853) heiratete 1831 Jakob Hintner (1801-1851), Wirt zu Gschwendt bei der Pfarrkirche in Pichl. Der ältere Sohn Jakob (1796-1842) heiratete 1824 Maria Amhof (1804-1828). Diese war die (Erb-)Tochter des Nikolaus Amhof (1770-1810), Keilwirt in Pichl, der in den Tiroler Freiheitskämpfen Kommandant zweier Schützenkompanien war und als solcher von den Franzosen in Niederdorf erschossen worden war. Jakob wurde daher Keilwirt in Pichl und übernahm zusätzlich das elterliche Klenkgut.

Der Keilwirt zu Taisten ging hingegen in den Besitz des jüngeren Sohnes Johann Sinner (1801-1869) über. Dieser heiratete 1836 Theres Brunner (+1868) vom Neuwirt in Niederrasen. Bereits 1847/48 kam es zum Konkurs des " Johann Sinner, Keilwirthes zu Taisten"[1] und der Zwangs-Versteigerung des "Steinhausergutes"[2], die wohl aber (teilweise?) abgewendet werden konnte. Denn erst 1855 findet schließlich die Versteigerung der "Keilerischen Feuer- und Futterbehausung mit einer reellen Wirthstaverne" "auf freiwilliges Ansuchen des Johann Sinner, Keilwirths zu Taisten"[3] statt. Familie Sinner findet man daraufhin zu Siegeler.

Familie Steiner

Thomas Steiner (1824-1890) von Feichten in Unterrain; dann sein Sohn Michael Steiner (1864-1909), ledig.

Familie Pahl

Das Keilwirtsanwesen wurde daraufhin versteigert, "Ersteher um den Betrag von 30.150 K" war Jakob Pahl (1881-1945), "Bauernsohn aus Prags".[4]

-> wurde Gasthof "Sole" genannt

Besitzer 1969: Johann Thomaser und Johann Sinner's Erben

Sources

  1. Der Bote für Tirol, 16.12.1847, S.18 [1]
  2. Der Bote für Tirol, 27.01.1848, S.18 [2]
  3. Der Bote für Tirol, 03.10.1855, S.6 [3]
  4. Der Tiroler / Der Landsmann, 02.10.1909, S.9 [4]
  • Johannes Baur: Beiträge zur Heimatkunde von Taisten - ein Südtiroler Heimatbuch, Innsbruck, Wagner, 1969; S.251 [5]
  • Bergbonifizierungskonsortium Gsies-Taisten (Hrsg.): Das Gsieser Tal – ein Südtiroler Hochtal im Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft, Bozen, Pluristamp, 1997; S.196 [6]
  • Denkmalschutz - Monumentbrowser [7]




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